Nutzung bis 1934

Schloss Bensberg

Marschierende Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt vor dem im Umbau befindlichen Schloss im Winter 1935/36

Wieder zweckentfremdete Nutzung bis zum zweiten großen Umbau 1934

Nach Abzug der Besatzung zogen 1922 Gemeindeverwaltung, Kreisverwaltung und Berufsschule ins Schloss. Die Planung eines Jesuiteninternats im Schloss führte zum Religionskrieg im Rheinland. Bensberger Protestanten wollten ihre Kinder nicht von Jesuiten unterrichtet wissen und fürchteten, die Kapelle nicht mehr nutzen zu dürfen. 1925 wurden die „abgebrannten Müllers“, eine elfköpfige Familie aus Herkenrath, notdürftig im Schloss untergebracht. Bis 1934 wohnten hier 93 obdachlose Familien.