

Bereits im Jahr 2001 hat das in Bergisch Gladbach lebende Ehepaar
Schlagloth die Galerie mit der Schenkung eines Konvolutes skripturaler
Arbeiten von Jupp Lückeroth bedacht. Weitere Zustiftungen - auch an die
Artothek des Hauses - folgten, so dass sich mit der neuerlichen
Schenkung dieses Jahres ein größerer Bestand zusammengefunden hat. In
ihm spiegeln sich die wichtigsten Werkgruppen und Schaffensphasen des
Künstlers.
Mit dem letzten Zugang gelangten acht zwischen 1959 und 1965
entstandene Ölgemälde in die Sammlung des Hauses, hierunter
Schlüsselwerke wie "Labyrinth" von 1963 und "Doppelkugelung" von 1959.
Auch der Bestand an skripturalen Arbeiten erfuhr eine Erweiterung um
Blätter aus den Jahren 1962 und 1963. Diese erstaunlichen Notationen
zeigen den Künstler auf der Höhe seiner Zeit. Des Weiteren beinhaltete
die Schenkung 22 Gouachen. Sie gehören zum überwiegenden Teil dem
Spätwerk an.
Kürzlich wurde in einer Ausstellung
der Villa Zanders der aktuelle Bestand an Arbeiten von Jupp Lückeroth
gezeigt und in komprimierter Form eine Vorstellung seiner informellen
Kunst vermittelt, für die Bezüge zu Formen der Natur kennzeichnend sind.

