
Catharina Fischbach, Mädchen mit dem Blumentopf, um 1830
Catharina Fischbach
Catharina Fischbach, geb. Severin, war die Frau des Bensberger Friedensrichters Peter Fischbach. 1804 in Eschweiler bei Düren geboren, siedelte sie mit ihrer Familie 1824 nach Düsseldorf über. 1825 war der junge Maler Schirmer in der Buchbinderei ihres Vaters tätig.Sie führte ihn an der Düsseldorfer Akademie bei Prof. H. Kolbe ein, bei dem sie selbst seit 1824 als Privatschülerin Unterricht im Malen erhielt. Auch Peter Cornelius erteilte ihr Unterricht. Mit den Malern J. Becker und Caspar Scheuren stand sie in freundschaftlichem Kontakt.
1836 heiratete sie den Juristen Peter J. Fischbach, mit dem sie 1843-1870 in Bergisch Gladbach-Bensberg lebte. Sie starb 1872 in Düsseldorf-Kalkum.
Ein Großteil ihres künstlerischen Nachlasses befindet sich in der Städtischen Galerie Villa Zanders.
Eigenständige Leistungen sind ihre meist kleinformatigen, intimen Porträts, die überwiegend Persönlichkeiten aus ihrem persönlichen Umfeld darstellen. So konnte ein bislang nicht identifiziertes Herrenporträt erst kürzlich als Bildnis von Felix Mendelssohn-Bartholdy identifiziert werden.
Daneben schuf sie einige durch romantische Staffage belebte, literarisch motivierte Landschaften. Die wohl umfangreichste Werkgruppe müssen ihre größtenteils verschollenen biblischen Gemälde ausgemacht haben, darunter Altarbilder für Düren, Bensberg u. a.

