Liste der in der Stiftung Lindgens vertretenen Künstler (Auswahl)
Arp, Hans
Barlach, Ernst
Berke, Hubert
Breuer, Leo
Chagall, Marc
Dahmen, Karl Fred
Davringhausen, Heinrich Maria
Felixmüller, Conrad
Flecken, Emil
Geiger, Ruprecht
Gerster, Otto
Grieshaber, HAP
Grossmann, Rudolf
Grosz, George
Heckel, Erich
Herkenrath, Peter
Hofer, Karl
Hundertwasser, Friedensreich
Itten, Johannes
Jaeckel, Josef
Jansen, F. M.
Klauke, Jürgen
Kovacs, Attila
Kubin, Alfred
Luther, Adolf
Marcks, Gerhard
Meistermann, Georg
Mense, Carlo
Oberbeckmann, Heinrich
Oberhoff, Ernst
Räderscheid, Anton
Ronig, Ludwig
Ruffing, Franz
Ruland, Heinz
Schinnerer, Adolf
Schmitz-Imhoff, Käthe
Schoofs, Rudolf
Schulze, Bernard
Seehaus, Richard
Siepmann, Heinrich
Sundhaussen, Helmut
Thomkins, Andre
Trier, Hann
Trökes, Heinz
Uecker, Günther
Vasarely, Viktor
Vordemberge, Friedrich
Wellenstein, Walter
Wilding, Ludwig
Arp, Hans
Barlach, Ernst
Berke, Hubert
Breuer, Leo
Chagall, Marc
Dahmen, Karl Fred
Davringhausen, Heinrich Maria
Felixmüller, Conrad
Flecken, Emil
Geiger, Ruprecht
Gerster, Otto
Grieshaber, HAP
Grossmann, Rudolf
Grosz, George
Heckel, Erich
Herkenrath, Peter
Hofer, Karl
Hundertwasser, Friedensreich
Itten, Johannes
Jaeckel, Josef
Jansen, F. M.
Klauke, Jürgen
Kovacs, Attila
Kubin, Alfred
Luther, Adolf
Marcks, Gerhard
Meistermann, Georg
Mense, Carlo
Oberbeckmann, Heinrich
Oberhoff, Ernst
Räderscheid, Anton
Ronig, Ludwig
Ruffing, Franz
Ruland, Heinz
Schinnerer, Adolf
Schmitz-Imhoff, Käthe
Schoofs, Rudolf
Schulze, Bernard
Seehaus, Richard
Siepmann, Heinrich
Sundhaussen, Helmut
Thomkins, Andre
Trier, Hann
Trökes, Heinz
Uecker, Günther
Vasarely, Viktor
Vordemberge, Friedrich
Wellenstein, Walter
Wilding, Ludwig
Bilder und Blätter
Die von Walter Lindgens zusammengetragene Grafiksammlung dokumentiert begleitend die skizzierte Entwicklung.Als junger Mann hatte er noch vornehmlich von der damaligen künstlerischen Avantgarde illustrierte Bücher und Zeitschriften wie „Querschnitt“ oder „Genius“ gesammelt und natürlich auch die Mappenwerke seiner Lehrer. Blätter von Erich Heckel, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Ernst Barlach, Lovis Corinth und vielen anderen zeigen sein waches Interesse an den neuesten Entwicklungen.

Karl Schmidt-Rottluff: Kopf, Holzschnitt, 1919
Das nach 1945 gesammelte Material belegt hingegen wohl weniger seine persönlichen Neigungen, eher seine weitreichenden Kontake zu Kollegen. Denn viele dieser Blätter sind vermutlich auf dem Tauschweg in seine Hand gelangt und somit Ausdruck freundschaftlicher Bindungen vor allem in der rheinisch-kölnischen Szene ab 1950, die sich allein schon durch seine Vorstandstätigkeit im WBK ergaben.
Größere Konvolute Stammen von dem Maler Peter Herkenrath (1900-1992) und dem Bildhauer Gerhard Marcks (1889-1981), mit denen er wohl enger befreundet war. Auch zu dem Maler Emil Flecken (1890-1981) muss es eine engere Bindung gegeben haben.
Eine große Zahl weiterer rheinischer Künstler ist mit einem oder auch mehreren Blättern vertreten. Es heißt, der vermögende Lindgens habe nicht selten Blätter angekauft, um notleidende Berufskollegen finanziell zu unterstützen.
Besondere Hervorhebung verdient seine Freundschaft mit Marc Chagall (1889-1985), insbesondere mit seiner Frau Vava, die Lindgens mehrmals porträtiert hat.
Größere Konvolute Stammen von dem Maler Peter Herkenrath (1900-1992) und dem Bildhauer Gerhard Marcks (1889-1981), mit denen er wohl enger befreundet war. Auch zu dem Maler Emil Flecken (1890-1981) muss es eine engere Bindung gegeben haben.
Eine große Zahl weiterer rheinischer Künstler ist mit einem oder auch mehreren Blättern vertreten. Es heißt, der vermögende Lindgens habe nicht selten Blätter angekauft, um notleidende Berufskollegen finanziell zu unterstützen.
Besondere Hervorhebung verdient seine Freundschaft mit Marc Chagall (1889-1985), insbesondere mit seiner Frau Vava, die Lindgens mehrmals porträtiert hat.

Erich Heckel: Ostende, Krummer Kanal, Holzschnitt 1915
Neben den künstlerisch gestalteten Neujahrgrüßen Chagalls aus vielen Jahren haben sich kostbare, Walter Lindgens persönlich zugeeignete Bände mit Originallithographien erhalten.
Darüber hinaus gestattet die umfangreiche Korrespondenz des Künstlers mit Malern seiner Zeit tiefe Einblicke in die Situation nach 1945. Viele wertvolle Autographen von bekannten Größen der Zeit geben zu erkennen, wie schwer doch der Neuanfang nach Kriegsende für viele gewesen sein muss.
Wenngleich dieser Bestand noch nicht ausgewertet worden ist, so ist seine kultur- und kunstgeschichtliche Bedeutung für das Rheinland schon jetzt deutlich. Seine systematische Erschließung ist eine lohnenswerte Aufgabe für die Zukunft.
Darüber hinaus gestattet die umfangreiche Korrespondenz des Künstlers mit Malern seiner Zeit tiefe Einblicke in die Situation nach 1945. Viele wertvolle Autographen von bekannten Größen der Zeit geben zu erkennen, wie schwer doch der Neuanfang nach Kriegsende für viele gewesen sein muss.
Wenngleich dieser Bestand noch nicht ausgewertet worden ist, so ist seine kultur- und kunstgeschichtliche Bedeutung für das Rheinland schon jetzt deutlich. Seine systematische Erschließung ist eine lohnenswerte Aufgabe für die Zukunft.

